Großer Bedarf an pflegerischen und pädagogischen Fachkräften!

Wir sind dabei!

Warum eine Ausbildung in dem Bereich der Sozialassistenz?

In der BFS Sozialassistenz – mit dem Schwerpunkt Persönliche Assistenz- werden unsere Schüler und Schülerinnen durch Projekte an die Arbeit mit unterstützungsbedürftigen Menschen herangeführt. Viele unserer Interessenten wünschen sich einen Beruf im Umgang mit Menschen, haben aber bislang nur wenig Erfahrungen in den vielfältigen Einsatzbereichen. Das Umfeld eines Kindergartens ist den meisten aus eigener Erfahrung noch sehr vertraut. Durch unsere Projekte mit der Fördergruppe der Göttinger Werkstätten und mit Bewohnergruppen im Altenheim können erste Berührungsängste mit einer oft neuen Klientengruppe abgebaut werden. Das hilft, bei der Orientierung im Berufsfeld und bei der Entscheidung für eine Praxiseinrichtung der ersten 4-wöchigen Ausbildungszeit. Im 2. Ausbildungsjahr schließen die SchülerInnen einen Vertrag mit einer Einrichtung, in der sie dann überwiegend schulzeitbegleitend (2 Tage Schule/3 Tage Praxis) eingesetzt sind.

Für ein Projekt im Altenheim hatten SchülerInnen im Vorfeld im Praxisunterricht ein Bewegungsangebot für die Bewohner der Pflegeeinrichtung entwickelt. Dabei wurden Bewegungsübungen mit verschiedenen Materialien angeleitet, Übungen mit Entspannungsgeschichten begleitet. Eine Schülergruppe agierte, die andere Gruppe hielt ihre Beobachtungen zur Anleitung für die anschließende Reflexion fest.

Die Anleitung und auch Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen  ist eine wesentliche Zielsetzung der Ausbildung. Die Schüler lernen, ein Angebot klienten- und situationsbezogen zu planen, durchzuführen und zu reflektieren. Diese Angebote  können je nach Ausbildungseinrichtung  mit einer Einzelperson oder einer Gruppe erfolgen. Unsere Schüler erwerben die vertiefenden Praxiskenntnisse je nach persönlichem Interesse und weiterem Berufswunsch in pflegerischen Einrichtungen  z.B. Altenpflegeeinrichtungen oder Kliniken, in heilpflegerischen Einrichtungen z.B. Wohnheimen oder Tagesstätten/Förderstätten für Behinderte oder auch im sozialen Bereich der Kinderbetreuung. Auf die Arbeit im pädagogischen Bereich wird insbesondere im 2. Ausbildungsjahr vorbereitet.

Mit dieser „Basisausbildung“, die als staatlich anerkannte/er Sozialassistent/in mit einer Abschlussprüfung endet, können die Schüler im pflegerisch- betreuenden Bereich arbeiten, eine Weiterbildung an Fachschulen aufnehmen oder über den Einstieg in Klasse 12 die Fachoberschule Gesundheit besuchen.

Wer im Bereich einer Kindertagesstätte pädagogisch arbeiten möchte, muss nach dem erworbenen Abschluss der Sozialassistenz noch eine Ausbildung an einer Fachschule Pädagogik (nur möglich in Hessen) zum/zur  Erzieher/in anschließen.